Vita

„Tanja Ahmed“ ist ein Name, der fester Bestandteil der orientalischen Tanzwelt ist. Ihre charismatischen, energetischen und kulturell authentischen Auftritte haben Sie zu einer beliebten Künstlerin in der Welt des orientalischen Tanzes, des Raks Sharqi (arab.: Tanz des Ostens), werden lassen. Ihre Liebe zu Ägypten führte sie jahrelang immer wieder in dieses Land, wo sie mit den ansässigen Tänzern und Choreografen arbeiten durfte.

 

Die Begegnung mit Mahmoud Reda, dem wohl berühmtesten ägyptischen Tänzer, Choreografen und Schauspielers, der es mit seiner Tanzgruppe bereits in den 60er Jahren zu nationaler und internationaler Berühmtheit brachte, prägte sie. Dem Angebot Mahmoud Redas, in Ägypten zu leben und Teil seiner Companie zu werden, musste sie aus familiären Gründen ablehnen. Jedoch hat sich eine langjährige Lehrer-Schüler-Beziehung und Freundschaft entwickelt. Mahmoud Reda, der mittlerweile über 80 Jahre alt ist, ist ein Genie mit viel ägyptischem Humor. Er lebt mit seiner Familie in Kairo. Seine berühmte „Reda Troupe“ tritt auch heute noch in wechselnder Besetzung international auf, um die ägyptische Tanzkultur weiter im Sinne Redas fortzuführen. Diese Aufgabe teilt Tanja Ahmed gerne hier in Deutschland.

 

Mit ihrem ägyptischen Ehemann betrieb Tanja die „Cleopatra Boutique“ in München, ein Geschäft für Bauchtanzausstattung und ägyptisches Interieur und war auf großen Messen in ganz Deutschland vertreten.

 

Sie ist nicht nur Performerin, sondern hat auch parallel als Event-Managerin und professionelle Grafik-Designerin (Creartist Design) ein großes Orientfestival konzipiert und realisiert, bei dem über drei Tage tausende Besucher aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien zu Gast waren.

 

Bisher unterrichtete sie in ganz Deutschland und tanzte auf unzähligen Veranstaltungen als Höhepunkt für frisch getraute Brautpaare, Geburtstagskinder, Jubilare, sowie für die Prominenz auf Medien-Events und im Fernsehen.

 

Als Inhaberin der mobilen Tanzschule „Out of Babylon“, die sie in München betreibt, bietet sie Workshops/Seminare und laufende Kurse von Anfängern bis Fortgeschrittene an. Tanja Ahmed ist von Herzen Lehrerin. Ihr tiefstes Anliegen ist es, ihren SchülerInnen den Tanz so nahe zu bringen, dass er sie von innen heraus ergreift und bewegt. Dazu gehört neben der Tanztechnik die Vermittlung kultureller Inhalte, genauso wie die Erläuterung von Tanzgeschichte, Entwicklung und Musikkunde. So finden sich unter ihren SchülerInnen mitterweile doch etliche Fans, die ihr tänzerisches Können, breitgefächertes Wissen, Liebe zur Präzision in der Vermittlung des Tanzes und ihre Natürlichkeit schätzen.

 

Tanja's Liebe gehört dem klassisch ägyptischen Stil und der ägyptischen und arabischen Folklore, welche die Wurzeln des heutigen orientalischen Tanzes darstellen. "Wer nicht weiß, woher er kommt, weiß auch nicht, wohin er geht." sagt sie. 

Die Wurzeln des Tanzes zu ehren ist, ebenso wie viele Naturvölker ihre Ahnen ehren, eine große Quelle der Kraft und Inspiration. Nicht nur das. Anzuerkennen, wer vor uns etwas erschaffen hat und unseren Weg bereitet hat, sollte uns Respekt und Dankbarkeit lehren. Gerade im Solo-Tanzbereich wird das Ego mitunter doch sehr groß. Wir bewundern uns für unsere äußeren Errungenschaften sehr viel mehr, als für unsere inneren. "Sowas gibt's bei mir nicht. Bei uns herrscht eine entspannte und freundliche Stimmung und wir wissen, was wir aneinander haben. Meine SchülerInnen sind lernbereit und repektieren mich, genauso, wie ich sie respektiere. Tanz ist im Grunde eine sehr sensible Arbeit mit sich selbst als Ganzes. Auch mit der Seele. Ein Lehrer muss vor allem die Seele verstehen und nicht nur mit kritischen Augen schauen, was der Schüler macht. Die Menschen möchten Tanzen lernen, das ist wichtig für sie. Deswegen kommen sie. Ein Lehrer muss Frustrationen auffangen können, motivieren, fördern, ermutigen, aber auch Dinge richtig stellen und in Schranken weisen, wenn es nötig ist, sowie versuchen, Blockaden aufzuweichen. Er sollte daran interessiert sein, dass für alle Anwesenden im Saal die beeinflussbaren Bedingungen gut sind. Dazu ist ein Lehrer da. Ich spiele nicht mit Schwächen, sondern mache meine SchülerInnen auf sie aufmerksam, damit sie sie in Stärken verwandeln können. Wenn ich etwas nicht leiden kann sind es Tanzlehrer, die sich auf Kosten ihrer Schüler in Szene setzen und sich erhöhen. Ich habe schon Lehrer sagen hören 'Das kann die eh nie, was soll ich mich abmühen.' Jemand, der prinzipiell so denkt, verdient die Bezeichnung 'Lehrer' eigentlich nicht. Genausowenig kann ich Schüler leiden, die mich und meine Position nicht respektieren, den Unterricht wiederholt stören oder nicht an sich arbeiten. Bauchtanz ist eine Tanzkunst, kein Wischiwaschi-Powackeln, was man mal eben im Vorbeigehen lernt. Nein. Man braucht dazu zwei Dinge: 1. Einen äußeren Lehrer, der es dich wirklich lehren will, und 2. einen inneren Lehrer, der es dich wirklich lehren will."

 

Ihr ganzer Respekt und ihre besondere Hingabe gilt dem großen Meister Mahmoud Reda, dessen Stil sie unter anderem weitergibt.

 

 

Background

 

Aufgewachsen in einer künstlerischen Akademikerfamilie. Mutter Lehrerin, Vater Musiker. Großeltern, Onkels und Tanten, Cousins und Großcousins sind/waren u.a. Ärzte (Chirurgen, Dermatologen, buddhistische Internisten). Es gibt/gab auch Heilpraktiker, Mönche, Nonnen, Erzieher, Sozialpädagogen unter ihnen. 

 

Mit musischer Früherziehung, Malen, Schreiben und Poesie, Singen, Schauspiel/Theater, Ballett, sowie später blindem Klavierspiel, Flötenspiel sowie Gitarre, waren Tanja die Kreativität und deren vielseitiger Ausdruck bereits in die Wiege gelegt und ihr Schicksal beschlossen. Sie war die geborene Künstlerin. Die Entscheidung, was sie "mal werden wollte", wurde dadurch obsolet, als dass sie sich einfach nicht festlegte, sondern auf vielen Ebenen Ausdruck fand. Sie machte, um ihren Fähigkeiten, ihrem Wissensdurst und ihrer Neugier gerecht zu werden, neben ihrer tänzerischen Laufbahn, mehrere Berufsausbildungen (Gestalterin für visuelles Marketing, Mediengestalterin, Floristin), schließlich musste sie nicht erst "was werden", sondern einfach sein, was sie schon war. "Jeder Mensch ist so, wie er angelegt ist, vollkommen und besitzt das Potenzial, alles zu sein, was er zu sein vermag. Der Ausdruck seiner Seele. Es sei denn, wir reden ihm ein, er müsse erst 'was werden'...", sagt sie. (Buch-Empfehlung: Prof. Dr. Gerald Hüther, "Jedes Kind ist hoch begabt - Die angeborenen Talente unserer Kinder und was wir aus ihnen machen")

 

Weitere Interessen und Schwerpunkte ihrer Laufbahn neben dem Tanzen liegen in der Wissenschaft des Geistes, der Religion und Spiritualität, der Geistheilung (die sie bereits als Kind intuitiv angewandt hat), der Mystik sowie in der Astronomie und Astrophysik, Quantenphysik, Epigenetik, Informationsmedizin und alternativen Heilweisen. Sie praktiziert seit vielen Jahren Yoga und Meditation. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie und ist Pranaheilerin. Derzeit bildet sie sich als Medium und Tierkommunikatorin weiter. Sie schreibt Gedichte, Artikel und Kommentare zu zeitgenössichen Themen und Philosophisches.  

 

 

 

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